Tansania — Der Süden

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Rundreisen Selous Ruaha

10-tägige Reise

  • Wild, wunderschön und artenreich - der Süden Tansanias
  • Safaris für intensive Tierbeobachtungen in drei Nationalparks
  • Erfahrene englisch- oder deutschsprachige Reiseleitung
  • Verlängerungen u.a. auf Sansibar, Katavi oder Mahale möglich
Hinweise
Visum: bei Einreise 50 US$
Impfungen:
Hepatitis A+B, Typhus, Gelbfieber & Malariaprophylaxe empfohlen

Reisen Selous-Nationalpark

Safariprofil

Charakteristik: In den Süden Tansanias zu reisen heißt, einen unglaublich kontrastreichen, wilden und ursprünglichen Teil von Afrika zu erleben. Anders als die populären Nationalparks im Norden des Landes mit ihrer großen Konzentration an Wildtieren faszinieren die Schutzgebiete im Süden vor allem durch wunderschöne Landschaftsformen und ihre enorme Ausdehnung. Man begegnet einem großen Tier- und Artenreichtum wie etwa den imposanten Kleinen Kudus mit ihrem gedrehten Gehörn, Rappenantilopen, Wildhunden, Schakalen, Hyänen, Mangusten und vielen Elefanten- und Büffelherden. Ob das Selous-Reservat mit seinem faszinierenden Binnendelta, das man so nur aus dem Okavango-Delta kennt, oder die traumhafte Savannen-Landschaft in Ruaha mit Baobabs, Akazien und den steilen Wänden des Grabenbruchs: Diese Reise ist ein intensives Naturerlebnis! Buchungshinweis: Für die Buchung eines Verlängerungsprogramms stehen verschiedene Bausteine in den Nationalparks im Norden und Westen Tansanias sowie zahlreiche Hotels auf Sansibar zur Verfügung.

Reiseverlauf

1. Tag: Dar es Salaam

Empfang am Flughafen und Transfer zu Ihrem Hotel. Übernachtung Dar es Salaam Serena Hotel

2. Tag: Fahrt nach Selous & Bootsfahrt

Mit einem Allrad-Fahrzeug starten Sie gegen 07:00 Uhr die etwa sechs Stunden Fahrt bis an die Grenze des größten Wildschutzgebietes Afrikas. Direkt am Ufer des Rufiji-Flusses verbringen Sie in einer von viel Grün umgebenen Lodge die nächsten Nächte. Zuvor unternehmen Sie noch eine abwechslungsreiche Bootsfahrt auf dem längsten Fluss Tansanias. Entlang der Kanäle und in den vielen Seen leben zahlreiche Wasservögel, Flusspferde und Krokodile, nach denen Sie Ausschau halten. Übernachtung Rufiji River Camp (F/M/A)

3. Tag: Selous-Schutzgebiet

Auf einer ganztägigen Pirschfahrt durch das größte Schutzgebiet Afrikas treffen Sie häufig auf Büffel, Giraffen, Elefanten, Wasserböcke und auch auf die seltenen Schwarzen Antilopen, Löwen und Große Kudus. Den Abend verbringen Sie in Ihrer schönen Lodge. Übernachtung Rufiji River Camp (F/M/A)

4. Tag: Wanderung in Selous

Ein besonders intensives Naturerlebnis ist eine geführte Wanderung in den frühen Morgenstunden. Ihr Guide erklärt dabei gerne die Technik des Fährtenlesens. Die Wanderung ist kein Gewaltmarsch unter gleißender Sonne, denn der Wasserreichtum in Selous lässt eine verblüffend artenreiche und Schatten spendende Vegetation entstehen. So findet man die Früchte tragenden Mupundu-Bäume, Eiben, stattliche Baobabs oder die Miombo-Baumarten, deren Blätter eine faszinierende Färbung hervorbringen. Nach einem kräftigenden Frühstück erkunden Sie erneut das tierreiche Schutzgebiet auf einer ausgedehnten Safari. Nur zum Mittag kehren Sie kurz in Ihr Camp zurück. Währenddessen bietet das Panorama-Restaurant einen sagenhaften Blick über den Fluss und die zum Trinken kommenden Tiere. Übernachtung Rufiji River Camp (F/M/A)

Safarireisen in den Mmikumi Nationalpark

5. Tag: Fahrt durch die Uluguru-Berge

Bereits am frühen Morgen brechen Sie auf. Eine landschaftlich sehr reizvolle Fahrt führt vorbei an den südlichen Ausläufern der Uluguru-Berge. Diese 50 km lange Gebirgskette ist mit dem ältesten tropischen Bergwald Ostafrikas bewachsen. Aus der Fahrt zum Mikumi-Nationalpark und zu der Unterkunft wird bereits eine Pirschfahrt. Ihr exklusives Camp besteht aus fest stehenden Zelten mit Holzböden, privater Dusche/WC und einer Veranda, die meist einen weiten Blick über die schöne Landschaft bietet. Beim Abendessen können Sie die untergehende Sonne hinter den Uluguru-Bergen genießen. Übernachtung Stanley’s Kopje Camp im Mikumi-Nationalpark (F/P/A)

6. Tag: Pirschfahrten im Mikumi-Nationalpark

Afrika-Kenner wissen, dass man für erfolgreiche Tierbeobachtungen am Besten den ganzen Tag unterwegs ist. Daher wird heute eine ganztägige Jeepsafari in die Überschwemmungsebene des Mkata-Flusses unternommen. Vor allem an den Wasserlöchern und Nebenflüssen halten sich gerne die hier zahlreich vorkommenden Tierarten auf. Beobachtungen von Elefanten, Giraffen, Gnus, Zebras, gewaltigen Büffelherden mit mehreren hundert Tieren, baumkletternden Löwen, Leoparden, Wildhunden und ebenso Schakalen sind keine Seltenheit. Neben den verschiedenen Antilopenarten besteht hier die landesweit beste Möglichkeit der größten Ihrer Art, der Elenantilope, zu begegnen. Zudem beheimatet dieser Nationalpark ca. 370 Vogelarten. Übernachtung Stanley’s Kopje Camp (F/P/A)

7. Tag: Fahrt nach Ruaha

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf die etwa sechsstündige Fahrt durch das grüne südliche Hochland mit seinen bis zu 3.000 m hohen Bergen, wo das milde Klima besonders angenehm ist. Sie passieren die Stadt Iringa, in der noch vieles an die deutsche Kolonialzeit erinnert. Denn um 1890 errichtete die deutsche Schutztruppe auf diesem Hochplateau eine Militärstation. Vierzig Jahre später folgten die ersten deutschen Farmer und begannen mit dem Tabakanbau, der noch bis heute Bestand hat. Sie beziehen in einem ruhigen Camp am Ruaha-Nationalpark ihr Quartier. Die geräumigen Tented-Camps haben richtige Betten, private Dusche/WC sowie eine Veranda. Sie stehen erhöht auf Holzplattformen und eine gemütliche Bar und ein kleiner Pool sind vorhanden. Am Nachmittag unternehmen Sie bereits eine erste Pirschfahrt. Übernachtung Ruaha River Lodge (F/P/A)

Reisen und Safaris in den Ruaha-Nationalpark

8.-9. Tag: Ruaha-Nationalpark

Der zweitgrößte Nationalpark Tansanias ist Dank seiner Lage in der Übergangszone zwischen ostafrikanischer Akazien-Savanne und südlichem Miombo-Wald der landschaftlich vielseitigste und schönste. Zwischen zwei Flüssen und den 200 m aufragenden Wänden des Ruaha-Grabenbruches erstreckt sich eine malerische Landschaft. Mehr als 1.600 Pflanzenarten machen diese Region zu einem botanischen Paradies. Spannende Wildbeobachtungen sind durch eine artenreiche Tierwelt garantiert: Rappen- und Pferdeantilopen, Impalas, die imposanten Kleinen Kudus, Grant-Gazellen, Zebramangusten, Zibetkatzen und ebenfalls eine große Ansammlung von Raubtieren wie Löwen, Geparden, Leoparden, Wildhunde, Schakale, Hyänen und viele mehr. Jeweils Morgens und am Nachmittag begeben Sie sich auf Jeepsafaris, um Ihren Aufenthalt im Ruaha-Nationalpark optimal auszunutzen. Dabei können Sie unter anderem auch Buschböcke, Elefanten und Giraffen beobachten. Übernachtungen Ruaha River Lodge (F/M/A)

10. Tag: Flug von Ruaha nach Dar es Salaam

Um heute nicht die gleiche Strecke zurück zu fahren und einen ganzen Tag auf der Piste zu verbringen, treten Sie einen kurzen Flug von Ruaha nach Dar es Salaam an. Dazu fahren Sie zum Msembe Airstrip, von wo aus Ihr Flug nach Dar es Salaam geht. Flug von Dar es Salaam in Richtung Europa oder Beginn Ihres Anschlussprogramms (F/P)

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